Was bringt ein Tagesgeldkonto im Zinsvergleich? Aktuell (Stand Juni 2011) sind in der Spitze bis zu 2,60 % möglich. Damit schlägt die Rendite eines Tagesgeldkontos das von den Sparbüchern und vergleichbaren Sparprodukten deutlich. Ein weiterer Vorteil, der bei der Beurteilung des Zinsertrages eines Tagesgeldkontos zu berücksichtigen ist, ist, dass Tagesgeld täglich kündbar und damit jederzeit liquidierbar ist. Bei anderen Sparprodukten sind oft Kündigungsfristen und Mindesthaltedauern vorgesehen. Ein echter Vorteil für das Tagesgeldkonto.

Tagesgeld ist relativ sicher. Als Ausfallrisiko kommt nur das Insolvenzrisiko des entsprechenden Geldinstituts in Betracht. Banken gehören in der Regel einem Einlagensicherungsfonds ein, der im Falle einer Insolvenz die Einlagen der Sparer schützt. Aber auch hier gibt es Unterschiede, die berücksichtig werden sollten. Besonders gut sind die deutschen Einlagensicherungsfonds. Vom Risikoprofil sind Tagesgeldkonten je nach Bank mit AAA Staatsanleihen zu vergleichen. Diese haben zwar oftmals eine höhere Rendite, jedoch wesentlich längere Laufzeiten. Zudem trägt der Anleger bei Staatspapieren ein Kursrisiko, dann wenn Zum Beispiel ein Land von AAA auf Bonität AA herabgestuft wird. Dann fallen nämlich die Kurse bzw. der Wiederverkaufswert der gehaltenen Anleihen.

Tagesgeld als Anlegeform bringt sicherlich nicht die höchsten Zinsen, jedoch ist das Verhältnis von Liquidität und Rendite äußerst interessant, vor allem dann wenn der Sparer sich nicht lange an eine Anlageform binden will und eine Geldreserve ständig verfügbar halten will. Das Tagesgeldkonto im Zinsvergleich schlägt sich also sehr gut und ist eine Empfehlung wert.